Über dem matri ecclesia Heiligtum auf Belmonte funkeln die Sterne und vor dem Heiligtum haben sich Eltern, Freunde, Verwandte, Mädchenjugend und Schönstattjugendliche aus Rom versammelt. Drinnen sitzen 37 Fackelläufer, von denen jeder eine Kerze in der Hand hält. Jeder Einzelne tritt vor die Gottesmutter und sagt “seinen schönsten Moment”, den er während des Fackellaufs erlebt hat. Dann entzündet jeder seine Kerze an der Fackel, welche von den Fackelläufern nach Rom getragen wurde. Es liegt eine tiefe, feierliche ja irgendwie heilige Stimmung in der Luft – 37 “schönste Momente” und es ist einfach faszinierend welche Wundertaten Gott die Fackelläufer schauen ließ:
- Die Reporterin von La Repubblica, die zufälligerweise beim Einlaufen auf dem Petersplatz auf dem Heimweg von der Arbeit war und die ganze Szenerie gefilmt hat, so dass sie sowohl online bei der größten Tageszeitung von Rom abzurfen ist als auch hier auf dieser Seite ein Videofilm vom Einlaufen angeschaut werden kann.
- Sich einfach freilaufen von allem was drückt – und danach einen neuen Blick auf das Leben gewinnnen.
- Konflikte, die sich während des Laufs klären lassen.
- zahlreiche Begegnungen mit Menschen auf dem Weg.
- die Audienz beim Papst und wir sind die einzige deutsche Gruppe, welche ausdrücklich in der Rede des Papstes auf deutsch erwähnt werden.
- Die Genehmigung zum Einlaufen auf den Petersplatz, welche durch Kontakte zum Staatssekreteriat des Vatikans einen Tag vor der Ankunft in Rom dann endlich erteilt wurde. Das italienische Innenministerium hat dann die organisatorischen Fragen einschließlich Polizeibegleitung geregelt.
- Felix, Stefan, Johannes und Pfarrer Armin laufen mit der Fackel die letzten 10 km zum Petersdom. An einer Kreuzung, 4 km vor dem Ziel wartet die Polizei und sperrt die Straßen. Der Polizist kommt mit ernstem Gesicht auf uns zu: “Siete vuoi i ragazzi con la fiaccola?” (Seid ihr die Jungs mit der Fackel?). Verunsichert, was jetzt wohl passieren wird, geben wir zurück: “Si vuole vedere il nostro biglietto die permesso?” ( Ja, wollen sie unsere Genehmigung sehen?). Die Antwort des Polizisten ertsaunt und beflügelt: “No, no, credo!” (Nein, nein, ich glaub’s!). Jetzt wird uns klar: Hier in Rom weiß man Bescheid; die Behörden sind informiert (das war bis dahin noch nicht klar!!!) und wir werden erwartet!
In so vielen Momenten war einfach spürbar, dass die Gottesmutter mit auf dem Lauf ist. Dass SIE jeden einzelnen Läufer in ihr Herz aufgenommen hat und während seines “Lebens”laufs begleitet. Jetzt wenn die besten Momente unter funkelndem Sternenhimmel zusammengetragen werden ensteht ein “heiliges Gänsehautfeeling”, bei dem so mancher schnelle Läufer eine Träne in den Augen zerdrückt. Den Umstehenden wird bewusst die Fackel hat ihr Ziel erreicht aber was die Gottesmutter durch das Licht in den Herzen der Läufer noch alles entstehen und wachsen lässt, darauf dürfen wir alle gespannt sein.
Tags: Anliegen, Feuer, Gebet, Gedanken, Nacht, Pfarrer, Ruhe












3. September 2009 um 15:12 |
Hey Jungs!
Es ist einfach unglaublich, was ihr da so “erzählt”… echt der Hammer…
Vielen Dank für diese Aktion, für eure geniale Berichterstattung und euern Einsatz!
Liebe Grüße,
Elli
3. September 2009 um 17:09 |
Liebe Fackelläufer!
Ich bin sehr angerührt von Euren Berichten, vom Einlauf auf dem Petersplatz, dem Trailer von “la Repubblica”, der Papstaudienz und der abendlichen Feier auf Belmonte.
Was Ihr da schreibt “die Fackel hat ihr Ziel erreicht aber was die Gottesmutter durch das Licht in den Herzen der Läufer noch alles entstehen und wachsen lässt, darauf dürfen wir alle gespannt sein.” – das bringt es wohl am deutlichsten zum Ausdruck. Dieses innere Feuer und den damit verbundenen Wachstumsprozess wünsche ich Euch allen.
Im LIebesbündnis verbunden,
Pfr. Michael Gerber
3. September 2009 um 17:34 |
Hallo Ihr lieben Läufer,
wir haben aus Fulda Eure Aktion verfolgt und sind tief beeindruckt über Eurer Durchhaltevermögen und Eure Kraft. Wir konnten ein kleines Stück
durch Eure Berichte dabeisein und danken ganz herzlich dafür. So konnten wir etwas von dem Gefühl erahnen welches Ihr erleben durftet. Ullrich wäre gerne dabeigewesen und läßt Euch alle mit großem Respekt grüßen.
Wir freuen uns, dass alles gut ging und Ihr alle gesund nach Hause kommt.
Möget Ihr alle noch lange von diesem Erlebniss Kraft schöpfen.
Liebe Grüße aus Fulda
4. September 2009 um 08:08 |
Liebe Fackelläufer,
mit Freude, Bewunderung Dank und auch mit Stolz, dass Ihr so etwas gewagt und durchgeführt habt, gratuliere ich herzlich und wünsche Euch, dass die Liebesbündnis-Realitäten, die Euch geschenkt wurden, in Euren Herzen weiterwirken und in Eure Umgebung hineinstrahlen.
Vielleicht würde unser Gründer Euch jetzt dasselben sagen, wie damals den Jungs in der Gründungsstunde am 18. Oktober 1914: “Ihre Herzen haben Feuer gefangen!” (Gründungsurkunde).
Dass die Fackel der Liebe und des Glaubens an die Realität des Liebesbündnisses mit unserer MTA durch Euch weiterleuchtet, erbittet hier in Schönstatt, Schw. Marié
4. September 2009 um 10:45 |
Sers, an die welche die Stellung in Rom noch halten.
Serverin und ich sind gestern um 22.45 Uhr gut in Ravensburg angekommen. Einmal Pause und sonst die ca. 950 km durchgefahren.
Noch viel Spaß in Rom und genießt noch eure Zeit. War ein Hammer ERLEBNIS.
Gruß